Lean Product Development – Don Reinertsen in Deutschland

  • Arbeit, Fortschritt und Entscheidungen transparent machen!
  • Lernen aus Erfahrung!
  • Prozesse und Zusammenarbeit regelmäßig inspizieren und anpassen!
  • Produkte in kurzen Iterationen bearbeiten und ausliefern!
  • Kurze Feedbackschleifen zur Produktverbesserung nutzen!

Dies alles sind gesetzte Mantras aus der agilen Softwareentwicklung, mit dem Ziel das richtige Produkt richtig zu entwickeln.
Begründet werden diese Glaubenssätze meist mit Werten, die sich aus dem agilen Manifest ableiten und Themen wie Innovationsdruck, Zusammenarbeit, Mitarbeitermotivation und Unternehmenskultur.

„Enterprise Agility“ von der Stange?

Nachdem Agilität auf der Team-Ebene von allen verstanden und in vielen Unternehmen gelebt wird, ist das neue Hype-Thema „Agilität in großen Organisationen“. Von den Key-Playern der agilen Szene werden nach und nach eigene Modelle, die Lösungen für das Thema anbieten, veröffentlicht. Ziel ist es die Vorteile agiler Softwareentwicklung auf das Unternehmen auszudehnen. Zu den zwei bekanntesten Frameworks gehören das Scaled Agile Framework™ (SAFe) von Dean Leffingwell und das Agility Path Framework™ (Agility Path) von Ken Schwaber.

10. April 2014|By |Blog, Blog|0 Comments

Was sind die wichtigsten Aspekte für agile Organisation in großen Teams?

Scrum und Kanban sind inzwischen allgemein anerkannte hilfreiche Praktiken für eine schlanke und zielgerichtete Softwareentwicklung. Aber geht das auch im Großen? Mit Hunderten von Entwicklern, mit komplexen Architekturen und mit Releases für eine Vielzahl von Kunden? Dr. Thorsten Janning beschreibt im nachfolgenden Video anschaulich, wie man die schwierigsten Klippen auf dem Weg zur agilen Organisation umschiffen kann.

agile@enterprise KEGON AG from KEGON AG on Vimeo.

Skalierung agiler Verfahren

Thorsten Janning: Skalierung agiler Verfahren (Scaled Agile Frameworks) –
Agile Bodensee 2013

Der Weg einer Business-Anforderung durch das Scaled Agile Framework™

Das Scaled Agile Framework™ von Dean Leffingwell ist eine Best Practices-Sammlung um Agilität auf die Entwicklung eines umfangreichen Produkts oder einer Produktgruppe (Value Stream) zu skalieren. Das Framework ist frei zugänglich und wird stetig weiterentwickelt. Darüber hinaus sind die Ansätze und Methoden bereits mehrfach in der Realität erprobt. Beim Einsatz im eigenen Unternehmen sind spezifische Anpassungen aber zwingend notwendig. Diese sollten jedoch kritisch hinterfragt und die SAFe-Best Practices genau betrachtet werden.
In diesem Blog wollen wir den Weg einer Business-Anforderung bis zur Umsetzungstask nach SAFe-Best-Practice genauer betrachten. Dazu sehen wir uns die drei Ebenen des Scaled Agile Frameworks sowie die dazugehörigen Backlogs an.

10. February 2014|By |Blog|0 Comments

HIP = Zeit für Release-Planung, Readiness und Innovation mit Kadenz

Gerade in Kontexten von großen Unternehmen, wo Agilität skaliert werden muss, wo Dutzende von Teams gemeinsam auf ein Release hinarbeiten und harte Integrationsarbeit geleistet wird, werden viele zugeben, dass ein fokussierter, gemeinsamer finaler Review (obwohl pro Iteration schon kontinuierlich Integriert wurde) in der Praxis sehr wichtig und notwendig ist.

Ressourcenverfügbarkeit in agilen Teams

Scrum beschreibt das Entwicklerteam als crossfunktional, d.h. dass das Team als Ganzes alle Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt, um ein Produktinkrement zu entwickeln. Damit ist nicht gemeint, dass alle Team-Mitglieder notwendigerweise Generalisten sind. Angenommen wird auch, dass die Zusammensetzung der Teams stabil ist und idealerweise arbeiten alle Teammitglieder zu Vollzeit im Team mit.

15. April 2013|By |Blog, Blog|1 Comment

Wie gehen agile Softwareentwicklung und BPM zusammen?

Diese Situation kennen viele Product Owner, die ein komplexes Produkt verantworten: Viele Stakeholder haben gute Beiträge geleistet und das Product Backlog ist prall gefüllt. Aber selbst wenn die meisten Items im Backlog nur den Charakter von Epics haben, geht in der Fülle der Einträge das Gesamtbild verloren.

11. January 2013|By |Blog, Blog|0 Comments

Wenn Stakeholder direkt ans Team gehen

Immer wieder kommt es vor, dass Stakeholder am Product Owner vorbei direkt auf Mitglieder der Teams zugehen und dort „Sonderwünsche“ und neue Anforderungen platzieren. Dieses Phänomen tritt überall da auf, wo es eigentlich eine klar definierte Schnittstelle zwischen IT und Kunden, aber auch gewachsene persönliche Beziehungen gibt. Ein anderes Beispiel aus der IT-Welt: Der an einem aktuellen Problem verzweifelnde Anwender ruft für schnelle Hilfe direkt einen Bekannten in der IT an, statt sich beim Service Desk einzureihen.

7. December 2012|By |Blog, Blog|0 Comments

agile@enterprise™: Dabei sein ist alles….

Im olympischen Jahr 2012 ist dieses Motto irgendwie auch zu dem Motto unserer Diskussionen um Agilität in großen Organisationen geworden:

Agilität hat nach einigen Jahren der Erfahrung nun auch die großen Organisationen erreicht. Auch sie wollen auf die offensichtlichen Vorteile der größeren Effektivität und besseren Qualität nicht verzichten. Und wir erkennen allmählich typische Managementmuster: Wer gestern noch strenge und einheitliche CMMI-Regularien und –Formulare für sein Projektmanagement eingeführt hat, will nun unternehmensweit Scrum oder Kanban einführen. Man ist ja erprobt in der Einführung und Standardisierung von Entwicklungsprozessen! Und genau da greifen die gewohnten Muster nicht mehr: Man will agil sein, aber bitte mit einer zentral definierten, einheitlichen Vorgehensweise. Mancher IT-Manager will also die Früchte der Agilität ernten, aber nichts von seiner zentralen hierarchischen Macht abgeben, also verweigert er dem frisch gepflanzten Bäumchen gewissermaßen das notwendige Wasser.