Technology SAFe

Begleitung der agilen Transformation und Einführung von SAFe bei einem großen Technologiekonzern

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Nach ersten agilen Pilotversuchen auf Team-Ebene führte der Technologiekonzern 2022 SAFe® in einem Wertstrom ein, um das Framework international zu erproben und Time-to-Market gezielt zu verbessern.

Der Kunde

Nach einem ersten Versuch Agilität auf Team-Level im Unternehmen einzuführen, hat der Technologiekonzern im Jahr 2022 beschlossen, das agile Skalierungsframework SAFe® für einen Wertstrom einzuführen. SAFe® wurde bereits in Japan, Australien und UK verwendet, somit bot sich die Möglichkeit einer globalen Framework-Erprobung. Erfahrungen konnten damit weltweit, holistisch gesammelt werden. Der Technologiekonzern hatte zu diesem Zweck sowohl in Mitarbeitende investiert, die sich um die Transition kümmern, als auch diverse Inhouse Trainings – unterstützt von KEGON – durchgeführt, die einer breiteren Basis die Möglichkeit boten, zu sehen, ob SAFe® eine Lösung für Time2Market Probleme bietet. Die gesammelten Erfahrungen der Teilnehmenden waren durchweg sehr positiv.

Die KEGON-Lösung

Unsere Leistungen im Zuge der folgenden Transformation umfassten: 

1. Phase 
  • Durchführung von Assessments und Experimenten mit begleitetem Coaching sowie weiteren Trainings jenseits der Delivery Abteilung. Dadurch sollte die Entscheidung für eine so massive Veränderung auch durch die HR-, Vertriebs- und Marketing- Organisation untermauert werden.
  • Grundlagen Ausbildung für alle Executives des Technologiekonzerns in Deutschland, das sind sowohl die Geschäftsführung als auch das Obere Linienmanagement.
  • Durchführung einer Value Stream Analyse. Identifikation von 6 Wertströmen. Ableitung eines Wertstroms für eine Umsetzung nach SAFe®. Definition von KPI’S wie Flow-Time (Lead-Time) und Flow-Effizienz als Baseline zur Überprüfung einer erfolgreichen Implementierung.
  • Identifikation eines ersten Agile Release Trains (ART) als Rollout-Pilot und Ableitung der ART-Launch Roadmap, Definition des Setups der agilen Teams für den Start 
2. Phase
  • Skalierung der agilen Organisation
    • Setup der Transformationsarchitektur,
    • Empowerment des zentralen Transformationsteams sog. Lean Agile Centre of Excellence (LACE)
    • Coaching LACE-Teams sowie der Führungskräfte bezüglich des Umgangs mit Change, psychologischen Faktoren der Transformation sowie Analyse, Hypothesenbildung und Maßnahmenentwicklung bei Störungen
    • Verankerung einer kontinuierlichen Lernkultur und iterativer Verbesserungsschleifen in der Organisation.
    • Konzeptionelle Grundlagen für eine “Product-Delivery-Organisation” erarbeiten (Organisation liefert dem Kunden einen kontinuierlichen Fluss an wertvollen Funktionen)
    • Konzeptionelle Grundlagen für einen cross-funktionalen Teamschnitt erarbeiten
    • Workshops und Schulungen zu Agile Leadership, Lean Portfolio Management, Rolle Business Owner
  • Pilotierung 1. ART-Launch mit Fokus auf cross-funktionaler Zusammenarbeit, Beteiligung aller Unternehmensbereiche
    • Befähigung ART-spezifischer Rollen durch Training & Coaching on the Job
    • Durchführung von Trainings zu agilen Grundlagen und agile Leadership
    • Durchführung von Rollenspezifischen Trainings und Coaching (insbesondere Scrum Master und Product Owner)
    • Durchführung von Retrospektiven, Inspect & Adapt Workshops sowie Problem Solving Workshops
    • Coaching on-the Job für Agile Rollen mit Fokus auf Scrum Master und Product Owner
    • Coaching von agilen Teams und Stärkung des Mindsets zur agilen Arbeitsweise 
3. Phase
  • Fortschreiben der Transformations-Roadmap, Priorisierung von Veränderungsvorhaben, Störungen aus der Organisation sichtbar machen
  • Launch weiterer ARTs:
    • Befähigung interner agiler Rollen zur nachhaltigen, kontinuierlichen Weiterentwicklung der Organisation
    • Kontinuierliche Durchführung von Value Stream Mappings zur Optimierung der Flow Time und Verbesserung der Zusammenarbeit sowie Reduzierung von Schnittstellen innerhalb und außerhalb des Agile Release Train.
    • Durchführung von Team Building Workshops sowie Nutzung der Ergebnisse aus den Value Stream Mapping Workshops, um die Zusammensetzung der cross-funktionalen ART-Teams optimal abzumischen.
    • Schulung und Begleitung der Rollen und Teams
    • Synchronisierung der ART-Teams mit den interagierenden Teams, welche sich außerhalb des ART befinden.
  • Unterstützung des Transformationsteams
    • Unterstützung der Kommunikation
      • Wöchentlicher aktiver Austausch in ART-Sync, Scrum-Master Sync sowie PO Sync Meetings, um die Kommunikation zwischen den ART Teams zu fördern bzw. zu gewährleisten
      • Wöchentliche Info-Session für alle ART Mitglieder
      • Durchführung von „Sprechstunden“ zu unterschiedlichen Themen (z.B. Nutzung von JIRA, generelle Fragen zu SCRUM und agiles Arbeiten)
      • Integration von Betriebsrats-Mitgliedern innerhalb des ART
      • Durchführung von sogenannten PI Plannings auf Quartalsbasis. Hier sind alle ART Mitglieder anwesend sowie alle relevanten Stakeholder. Dies bringt alle beteiligten Personen zusammen und schafft ein sehr gutes gemeinsames Verständnis über die geplanten Arbeitspakete
    • Steuerungsprozess über Metriken implementieren und kontinuierliche Verbesserung starten
  • Unterstützung der Organisation beim Angehen weiterer Handlungsfelder (z.B. Zusammenarbeit mit Vertrieb, Implementierung eines Portfolio Prozesses Verankerung einer Lean-agile Leadership)
  • Unterstützung Umsetzung agile Aufbauorganisation (z.B. Schaffung einer neuen Abteilung Service & Transformation mit Aufbau und Etablierung neuer agiler Rollen und Funktionen)

Ergebnisse

Ein erstes Experiment mit einem cross-funktionalen agilen Team war sehr erfolgreich und konnte ein für das Unternehmen kritisches Thema sehr erfolgreich umsetzen. Das ermöglichte den Start eines Agile Release Trains mit ca. 60 Mitgliedern. Der Train wurde regelmäßig optimiert und setzt erfolgreich die geplanten Themen um und stärkt den Bereich in der agilen Transformation.

Erfolgreicher Nachweis, dass agiles Arbeiten die Zusammenarbeit deutlich optimiert und Lead-Time in einem Scrum Team und in einem ganzen Train signifikant verbessern kann (im Team um einen Faktor 4 / im Train um einen Faktor 5).

Wünschen Sie nähere Informationen oder haben noch Fragen?
Sprechen Sie uns gerne an!

Irina Heck

Tel +49 611 20 50 80
irina.heck(at)kegon.de