
Innerhalb der agilen Transformation des Energiediscounters, der sowohl Business als auch IT agilisiert, wurde entschieden für den Entwicklungsbereich SAFe einzuführen und einen agilen Release Train zu starten (betroffen sind ca. 70 Mitarbeiter).
Der Kunde
Energiedienstleister
Scaled Agile Framework als strukturgebendes Modell in der laufenden agilen Transformation eines Energiediscounters
Ausgangssituation
Das Unternehmen arbeitet mit einer relativ geringen Fertigungstiefe, was ohnehin zu relativ vielen Schnittstellen im Operativen wie auch in der Entwicklung führt. Mit Einführung von agilen Arbeitsweisen wurde eine Vielzahl autonomer Teams installiert, auf Seiten des Business wie auch auf Seiten der IT. Das hat zum Anstieg der Schnittstellen geführt hat und damit einhergehend zum Anstieg an Koordinationsaufwänden und einer Verlangsamung der Liefer- und Veränderungsfähigkeit. Auch die Transparenz in die Entwicklungsthemen wurde durch diese komplexen Arbeitsstrukturen deutlich verschlechtert.
Damit wurde mit dem ersten Schritt der agilen Transformation genau das Gegenteil von dem erreicht, was man sich von einer agilen Transformation verspricht.
Die Branche ist stark reguliert, eine Alleinstellung kann letztlich nur über eine Differenzierung im Kundenkontakt, durch eine moderne und innovative User Experience geschaffen werden. Dafür ist eine reibungsfreie Delivery-Pipeline von Nöten.
Die bisher im Programm voneinander getrennt arbeitenden Fachbereiche und Entwicklungsdienstleister werden über SAFe zusammengeführt. Lieferanten- und Fachbereichsübergreifendes Planen und Zusammenarbeiten wird durch ein gemeinsames SAFe-Produktmanagement koordiniert.
Die KEGON-Lösung
Statt einzelner, unabhängiger Anforderungen von mehreren Business agile Teams an mehrere Entwicklungsdienstleister mit Scrum Teams und einer komplizierten Kommunikation zwischen den POs beider Seiten (n:m), arbeitet das Programm nun an klaren Zielen und einer übergreifenden Vision. Davon leitet sich ein priorisiertes und für alle transparentes Programmbacklog ab, das für alle Beteiligten und Ausstehenden die Implementierungsvorhaben nachvollziehbar macht. Die Teambacklogs liegen dabei weiterhin in der Verantwortung der Teams. Die User Stories bilden die kompetenten Lösungen der Entwickler ab.
In gemeinsamen PI Planungsmeetings planen die Lieferanten und Fachbereiche, die bisher zu wenig mit einander kommunizierten, die Umsetzung und Abnahme, um agil und inkrementell effektivere Ergebnisse zu liefern.
Ergebnisse
Alignment, Commitment, Transparenz und die gemeinsame Arbeit im Planning und an der Umsetzung des gemeinsamen Plans, setzen gute Energien und Motivation aller Beteiligten frei.
Erste kleinere Erfolgsstories und eine hohe Transparenz in das Geschehen in der Entwicklung, sind bereits im allerersten PI realisiert.
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Irina Heck
Tel +49 611 20 50 80
irina.heck(at)kegon.de